Pränatalmedizin

Von Anfang an in guten Händen

Von vorneherein über das gesunde Wachstum Ihres Kindes Gewissheit zu haben, ist eine große Erleichterung. Dazu stehen im Rahmen der pränatalen Medizin invasive Verfahren (Fruchtwasserpunktion, Chorionzottenbiospie und Nabelschnurpunktion) und vor allem nicht-invasive Untersuchungen (Ersttrimester-Screening, Fehlbildungssonografie, Farbdopplersonografie) zur Verfügung.

Von den Fledermäusen abgeschaut: Als Sonografie, umgangssprachlich auch Ultraschall, bezeichnet man ein bildgebendes Untersuchungsverfahren mittels Schallwellen oberhalb der menschlichen Hörgrenze. Die eingesetzten Schallwellen sind unschädlich für das sensible Gewebe des Ungeborenen. Ohne den Ultraschall ist heute eine pränatale Diagnostik nicht mehr vorstellbar.

Zur pränatalen Betreuung raten wir vor allem, wenn die werdende Mutter bereits über 35 oder unter 18 Jahren alt ist oder Vorerkrankungen (Diabetes, Thrombophilie, Asthma, Epilepsie, Herzerkrankungen, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen, Bluthochdruck oder Infektionen) vorliegen. Auch bei vorausgegangenen Früh- oder Fehlgeburten, einem Kaiserschnitt, Blutgruppenunverträglichkeit, Mehrlingsschwangerschaften, einer Lageanomalie (z. B. Beckenendlage) sowie Erbkrankheiten in der Familie ist eine pränatale medizinische Betreuung empfehlenswert.
Insbesondere Schwangere, bei denen sonographische Befunde oder Laborbefunde auffällig sind, sind bei uns gut aufgehoben.

Behandlungsschwerpunkte

Invasive Diagnostik

NIPT (Fetales Erbgut)

Untersuchung zellfreier DNA bzw. nicht-invasiver Pränataltest (NIPT) fetalis®

Während der Schwangerschaft gehen kleine Stücke der DNA (zellfreie DNA) aus dem kindlichen Teil der Plazenta in das Blut der Mutter über. Aus der DNA können mittels einer Blutprobe Informationen über den Zustand der Chromosomen des Babys gewonnen werden. amedes bietet dafür einen eigenen Test an, der von vielen Gynäkologen deutschlandweit und natürlich auch in unseren eigenen Praxen eingesetzt wird. Der fetalis®-Test ist für Mutter und Kind völlig ungefährlich und untersucht das individuelle Risiko für das mögliche Auftreten der Trisomien 21, 18, 13 und der Monosomie X (Turner-Syndrom). Die Entdeckungsrate für die Trisomie 21 liegt bei über 99 %.

Bei einem NIPT handelt es sich nicht um einen diagnostischen Test, sondern um einen Screeningtest. Die Testergebnisse können daher nicht als einzige Grundlage für eine Diagnose herangezogen werden. Weitergehende Tests zur Ergebnisverifizierung sind notwendig, um unumkehrbare Entscheidungen im Hinblick auf die Schwangerschaft zu vermeiden. Dazu beraten unsere Pränatalmediziner Sie ggfs. selbstverständlich gern.

Mehr Informationen zum fetalis®-Test

Termine

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Downloads

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Patientenflyer

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